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Rezept – Vegane Lasagne

Veganer müssen nicht auf eine Lasagne verzichten, nur weil sie kein Fleisch oder Käse essen. Es gibt sehr wohl einige Möglichkeiten und Rezepte für eine vegane Lasagne. Anstelle des Fleischs verwendet der Veganer etwa Gemüse sowie Sojaschnetzeln. 

Hier das das Rezept für eine vegane Lasagne: 

Das Rezept für eine vegane Lasagne ist relativ einfach. Der Unterschied liegt höchstens in der Zubereitung bzw. bei den Zutaten. Ansonsten gibt es fast keine Unterschiede zur normalen, mit Fleisch gefüllten, oder Gemüselasagne mit Käse. Für Veganer ist diese Zubereitung bzw. dieses Rezept bestens geeignet und sorgt dafür, dass auch Veganer eine Lasagne genießen.

Für die Füllung der veganen Lasagne benötigt der Koche folgende Zutaten:

• 100 Gramm Sojaschnetzel
• 1 Esslöffel Tomatenmark
• 2 Esslöffel Sojasauce
• 1 große Zwiebel
• Gemüsebrühe
• 1 getrocknete Chilischote
• 3 große Knoblauchzehen
• 2 Karotten
• 1 Zucchini
• 2 Stangen Sellerie
• 1 Dose Tomaten (gestückelt)
• 3 große Champignons
• Salz
• Pfeffer
• Oregano
• Sojasauce
• Lasagne Blätter aus Hartweizengrieß

Für die Béchamel-Sauce benötigt der Koch folgende Zutaten:

• 25 Gramm Margarine
• 25 Gramm Mehl
• Salz
• Pfeffer
• Hefeflocken
• Muskat
• 1/4 Liter Sojamilch

Die Zubereitung:

1. Zuerst übergießt man die Sojaschnetzel mit der fertigen Gemüsebrühe. Die Sojaschnetzel müssen dabei bedeckt sein. Danach hebt man das Tomatenmark sowie die Sojasauce unter und lässt diese für rund 10 Minuten köcheln. Die Karotten sowie Zucchini werden geschnitten und in die Masse gegeben, die Champignons schneidet man wie den Sellerie klein und gibt diese ebenfalls bei. Die Zwiebel sowie der Knoblauch wird in der Pfanne mit dem Chili angebraten. Man rührt die Sojaschnetzel zu, gibt das restliche Gemüse in die Masse und gibt die Gemüsebrühe hinzu. Das Gemüse sollte man rund 15 Minuten köcheln lassen – gewürzt wird das Gemüse mit Pfeffer, Sojasauce, Salz sowie Oregano.

2. Für die Zubereitung der Béchamelsauce erhitzt man die Margarine im Topf und wartet, bis diese vollkommen flüssig ist. Man rührt solange bis eine Masse entsteht. Die Sojamilch hinzugeben und die Masse kochen lassen. Nachdem eine relativ dicke und zähflüssige Flüssigkeit entstanden ist, wird diese mit Muskat, Hefeflocken sowie Salz und Pfeffer gewürzt. Zum Schluss kann zur Verfeinerung auch Sojasahne beigemengt werden.

3. Man benötigt eine große Auflaufform und befüllt diese abwechselnd mit den Lasagneblättern sowie der Füllung. Am Ende gießt er die Béchamelsauce hinüber und lässt die vegane Lasagne für rund 60 Minuten bei 180 Grad im Backofen kochen.

Quelle: www.GuteKueche.at

„Schwere Nötigung“ gegen die Eierindustrie

Bei sonnig, warmen Frühlingswetter erscheinen jährlich die aufgeschlossenen und freundlichen Menschen auf der Landstraße, die motiviert sind für Tierschutz und Menschenrechte Petitionen zu unterschreiben, sich bei den AktivistInnen informieren, wie mensch sich im Alltag engagieren kann und sogar spontan bei Demos bzw. Infotischen mitmachen.

Seit letzter Woche sind nach Pelzverkauf wichtige Themen wieder die Neuauflage im Tierschützerprozess und die Eierproduktion. Anlass für den Eierkauf gibt es vermehrt wieder an Ostern. Daher klären wir über die Haltung von Legehennen und auch Masthühnern in Österreich auf. Illegale Käfighaltung und auch Bodenhaltung, bei der Hühner oft kaum Platz, viel Stress und Krankheiten haben, sind der Alltag für die meisten Hühner in Österreich. Darauf gilt es an Ostern, wenn die Nachfrage am höchsten ist, besonders darauf zu achten. Mit Ei- und Milchfreien Kuchenrezepten zeigten die AktivistInnen, dass es sogar ganz ohne Tierquälerei geht und deshalb gleich viel besser schmeckt. Hier gibt es einige Rezepte: https://veggies-linz.at/rezepte/ Auch der Tierschützerprozess ist leider noch nicht vorbei, sondern wieder topaktuell. Weil die Ankündigung friedlicher Demonstrationen (sowie die wöchentlichen Infotische) vor (einflussreichen) Unternehmen schwere Nötigung sein soll, laut einem OLG-Urteil, informieren wir die Öffentlichkeit über die neue Anklage gegen Tierschützer. Friedliche Demonstrationen dürfen nicht sittenwidrig werden, nur weil manche Unternehmen aufgrund des eigenen Verkaufs unethischer Produkte, wie beispielsweise Pelz, fürchten, verantwortungsbewusste KundInnen zu verlieren. Über 3000 Menschen haben sich auch schon selbst angezeigt, weil dieses OLG-Urteil auf viele politisch engagierte Menschen zutrifft. Für fast alle wurde die Selbstanzeige aber zurückgelegt, obwohl die Tat die gleiche, wie bei dem betroffenen angeklagten Tierschützer ist. Daher gibt es jetzt eine zweite Selbstanzeigenwelle: http://vgt.at/actionalert/selbstanzeige/aufruf.php

Zwei sehr motivierte junge Frauen haben sich zuletzt den AktivistInnen auf der Landstraße spontan angeschlossen, um mit Flyern über die Legehennenhaltung in Österreich zu informieren und auch über die Berufung im Tierschützerprozess – eine Gefahr für friedliche Versammlungen – aufzuklären. Dank solchen ehrenamtlichen HelferInnen gelingt es seit Jahren beinahe jede Woche Demonstrationen und Infotische in Linz zu organisieren.

Je mehr mitmachen, desto bunter und ideenreicher können Aktionen auch gestaltet werden. Es steht selbstverständlich allen interessierten offen, mitzumachen. Wer die Aktionen und den VGT und veggies-linz kennen lernen will, kann beispielsweise zum nächsten NEUAKTIVTREFFEN in Linz kommen: Am 4.4. um 17:30 im Taj Mahal (Adlergasse 14; mit veganem Buffet).  

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Veggie Ostermuffins statt bunten Eiern

Bei der Osterdemo am Nachmittag des 9.3.2013 gab es zwar etwas feuchte Flyer über die Missstände der Hühnerhaltung, aber gute Stimmung und köstliche, selbstgemachte Nuss-Muffins.

Durch Kritik an den katastrophalen Ausmaßen der Hühnerhaltung und an der traurigen Wahrheit über das Schicksal von etwa mehreren Millionen männlichen Küken, sind Menschen zwar schockiert und besorgt, aber noch nicht dazu bewegt, Tierschutz auch im Kauf- und Essverhalten konsequent anzuwenden. Manchmal helfen vegane Muffins als Ei-freie Alternative dabei, Menschen zu erreichen.

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Wer an dem Rezept der engagierten Tierschutz-aktiv Bäckerin interessiert ist, kann es gerne selbst ausprobieren:

140 g Weizenmehl (auch mit Dinkelmehl gemischt)
100 g gemahlene Haselnüsse
50 g gehackte Haselnüsse
120 g Zucker
1 EL Maisstärke
1 Bio Vanillezucker
1 Weinsteinbackpulver
1 TL Zimt
200 ml Bio Mandelmilch (zB selbst gemacht; oder Schokodrink)
100 ml Öl
Alle trockenen Zutaten vermengen, Öl und Mandelmilch (bzw Schokodrink) mischen und trockene Zutaten beimengen. Backen und fertig!

Auch am Ostersonntag werden sich einige AktivistInnen friedlich für Tier- und Menschenrechte vor der Ursulinenkirche versammeln, da sich Menschen an Ostern sicher auch die Schwächeren der Gesellschaft nicht außer Acht lassen wollen.

Ostern Ei-frei und gewaltfrei

Die Ostertage rücken näher und auch bei TierschützerInnen stellt sich Osterlaune ein, aber ohne Ostereier. Feiertage sind es aber nur dann, wenn mensch sie ohne das Tierleid genießt, das hinter der Eierproduktion steckt:

Küken:

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Jede Legehenne, sowohl Bio, als auch konventionell, stammt aus einer Brüterei, die nicht nur weibliche Hühner zur Welt bringt, sondern natürlich auch Hähne. Früher wurden die Hähne zur Fleischgewinnung benutzt, aber für die heutigen enormen Verhältnisse im Fleischkonsum, produzieren die Hähne dieser Rasse zu wenig Fleisch und müssen deshalb am erste Tag nach ihrer Geburt sterben. Sie werden entweder vergast oder lebendig in einen Fleischwolf geworfen. Informationen dazu gibt es zum Beispiel bei dieser Dokumentation: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2013/02/26/quarks-und-co.xml

Legehennen: Viele besorgte KonsumentInnen suchen die Alternative zum Käfigei zum Teil in der Bodenhaltung. Aber auch dort herrschen meist keine angenehmen oder hygienischen Bedingungen. Bis zu 50 Hühner kann ein Individuum in der Gruppe verarbeiten, aber wegen des hohen Konsums an Eiern, kann kein Betrieb mit so wenigen Tieren überleben. Bis zu 6000 Hühner dürfen in Bodenhaltung gehalten werden. Die Haltungsbedingungen drohen sogar, schlimmer zu werden, da die „Qualitätsflügelvereinigung“ einen Antrag auf die Erhöhung der Besatzdichte gestellt hat. Siehe: http://www.martinballuch.com/?p=2113
Bei so einer Masse werden viele Tiere durch ihre Artgenossen verletzt oder sogar getötet, einige leiden an Krankheiten und verlieren ihre Federn.

Auch Käfighaltung ist noch nicht Geschichte. Ohne deutliche Deklaration als Boden- bzw. Freilandhaltung auf Eiprodukten ist anzunehmen, dass es sich um Käfigeier handelt.

Biologische Freilandhaltung kann bis zu 3000 Hühner erlauben.
Die Unterschiede in den Betrieben sind groß und vom Kunden im Supermarkt schwer bis gar nicht zu erkennen.

Leider ist es unrealistisch, dass eine derartige Massentierhaltung bei Legehennen nur durch Umstieg auf Bio- bzw. Freilandhaltung verbessert werden kann, ohne den Konsum an Eiern und Eiprodukten stark einzuschränken oder ganz zu vermeiden.

Aber Alternativen gibt es tatsächlich. Wenn Du selbst zwar Kekse, Kuchen, Muffins etc. genießen willst, aber nicht hinter Tierquälerei stehst, findest du hier https://veggies-linz.at/links/#a4 Links zu köstlichen veganen Rezepten.

Auch bei Infotischen und anderen Tierschutz Aktionen in Linz gibt es gelegentlich gratis Kostproben. Am kommenden Samstag, den 9.3.2013, gibt es bei günstigem Wetter  vegane Muffins in der Landstraße (Ecke Bethlehemstraße), solange der Vorrat reicht.
Wenn Du selbst bei dem friedlichen und interessanten Infotisch oder kommenden Aktionen  dabei sein möchtest, schick einfach eine kurze E-Mail an annahgt17m@gmail.com oder SMS an 0680 1444103. Du kannst gerne auch selbst vegane Kekse/Kuchen/Muffins mitbringen.

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Danke,

AHG

Vegane Leckereien zur Weihnachtszeit

Passend zur Weihnachtszeit gibt es bei der Veggies Linz wieder neue leckere Rezepte.

So schickte uns Ulrike ein Rezept für ein Früchtebrot sowie ein scharfes Bohnengulasch. Vielen Dank dafür!

Außerdem gibt es ein Rezept für Schoko-Crossies. Wenn ihr diese und weitere vegane Leckereien lieber gleich probieren wollt, könnt ihr das am kommenden Samstag bei unserer Vegane Bake Genuss-Demo am Taubenmarkt. Wir freuen uns auf euer Kommen!