Monatsarchiv: März 2013

Neue vegane Produkte im Supermarkt

Im Supermarkt findet ihr im Moment wieder einige tolle neue Produkte.

So beschert uns Joya gleich 2 neue Produktekreationen:

Joya Crèmesse: Die vegane Alternative für Sauerrahm – übrigends nicht erschrecken, falls der Deckel etwas gewölbt ist – das ist laut Joya unbedenklich und auf die besonders fleissigen veganen Sauerrahmkulturen zurückzuführen. 😉

Joya Cappuchino: Der Eiscafe to go mit leckerem Karamellgeschmack ist im Kühlregal zu finden.

Wilmersburger Scheiben: Wir sind begeistert, das ist bereits der zweite vegane „Käse“ bei Merkur. In Linz haben wir ihn zwar noch nicht entdeckt, sollte aber hoffentlich bald kommen, haltet Ausschau! Es handelt sich um vegane Käsescheiben. Wenn ihr veganen „Mozarella“ für Pizza sucht, könnt ihr den bereits seit längerem bei Merkur zu kaufenden Mozzarisella versuchen, am besten ganz fein geschnitten auflegen, er schmilzt auch!

 UPDATE: Auch der Wilmersburger ist jetzt im Linzer Merkur zu kaufen!

Kosmetik und Tierversuche

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Das neue EU-Verbot für Tierversuche bei Kosmetika lässt eine Hintertüre weit offen, denn Substanzen, die dem Chemikaliengesetz unterliegen, dürfen und müssen weiterhin an Tieren getestet werden. Das sind solche Substanzen, die nicht nur ausschließlich für Kosmetika eingesetzt werden, sondern beispielsweise in Haushaltsprodukten ebenfalls.

In der aktuellen Printausgabe der Tips gibt es dazu den Artikel auf Seite 22 zum Nachlesen.

http://www.tips.at/zeitungneu/?ausgabe=Linz&page=zeitung.php?page_id=275&ausgabe=TIL

Zum Tierversuchsfreien Einkaufsführer der Arbeiterkammer gibt es im Artikel den Link. Aber auch der VgT kann mit einem gratis Einkaufsführer dienen, in dem auch die Läden in Österreich, die tierversuchsfreie Produkte verkaufen, aufgelistet sind.

http://www.vgt.at/publikationen/infomaterial/VGT_Positivliste_2012_WEB.pdf

Veggies und Nicht-Veggies aufgepasst: Gratis Früchte naschen für alle in den stadteigenen Obstbaumgärten!

Früchte in stadteigenen Obstbaumgärten

Zurzeit wird von den Linzer StadtgärtnerInnen am Kampmüllerweg am Stadtrand von Urfahr ein neuer, rund 11.000 Quadratmeter großer Obstbaumgarten als Genpool für alte Obstsorten angelegt. Weitere Obstbaumgärten gibt es am Freinberg, im Hummelhofwald, im Zaubertal und im Biesenfeldpark.

Die Früchte dürfen von jedermann/-frau gratis vernascht werden. Dieses Angebot gilt auch für seltene Birnen- und diverse Kirschensorten, die ebenfalls in den Gärten wachsen.

Durch diese Einrichtungen bleibt im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung das wertvolle Gengut von teilweise bis zu 300 Jahre alten Obstsorten auch für kommende Generationen erhalten.

Quelle und nähere Infos unter: http://www.linz.at/presse/2013/201303_67725.asp

Wir Veggies finden das super und freuen uns schon auf etwas freundlicheres Wetter, damit das auch was wird, mit dem Früchte naschen! 😉

Schul-Workshop für Tier/Menschenrechte

Aus dem hohen Interesse daran, über Tierschutz und Tierrechte informiert zu werden, lässt schließen, dass der Schutz der schwächsten in unserer Gesellschaft für viele in unserer Gesellschaft relevant ist.
Auch Schüler unterstützen das und haben sich bei einem Workshop am 21.3.2013 im BRG Freistadt darüber informiert und mitdiskutiert. Ich wurde freundlicher Weise eingeladen, im Namen von VgT und den Veggies-Linz und vor allem für Tiere, mit den Schülern den Workshop zu gestalten.

Konkret haben wir über Pelz und die Auswirkungen unserer Ernährung auf Umwelt, Gesundheit, Welternährungs-Situation und Tiere gesprochen. Reges Interesse gab es besonders zu der Alternative von Tier- und Menschenausbeutung, nämlich veganer Ernährung. Futtermittel, die aus Hungerregionen exportiert und an intensiv genutzte Tierarten verfüttert wird, ist für rationale Menschen unakzeptabel, aber viele sind noch unwissend. Schüler gehören zum Glück meist zur aufgeschlossenen Gesellschaftsgruppe.

Fragen aus der Ernährungstechnischen Perspektive gab es zu Veganismus deshalb viele. Mögliche Eiweißquellen, gibt es eine Variante von veganem Nutella, ist Brot ausschließlich vegan, sind Eier von befreiten Hühnern akzeptabel oder was geschieht mit den Millionen Eintagsküken, die in Brütereien jedes Jahr vergast werden, sind nur ein paar Beispiele der gestellten Fragen. Besonders weil Ostern vor der Tür steht, war Hühnerhaltung und die Herkunft von Legehennen aus Brütereien eines der angesprochenen Themen. Wer Eier konsumiert, muss bedenken, dass Legehennen aus Brütereien stammen, in denen jedes männliche oder zu spät geschlüpfte Küken am ersten Tag entsorgt wird und auch anschließende Haltung von Legehennen oft bedenklich ist – zB in Bodenhaltung bzw. in Betrieben mit 1000en Hühnern.

Aber nicht nur Schüler – egal welches Alter, jede/r kann sich für eine Reform für Tierrechte auf einfache Weise beteiligen und die Bereicherung eines veganen Lebens für sich entdecken.

Ich freue mich über das Interesse der Schüler des BRG Freistadt und darüber, dass für diese Schule Tiere, Menschen und Umwelt relevant sind.

Kastrationspflicht für Katzen

Alljährlich im Frühjahr werden wieder junge Kätzchen geboren – und, weil sie „ungewollt“ sind, ausgesetzt, ertränkt, erschlagen oder anderweitig umgebracht. Um das zu verhindern, gilt in Österreich seit Jahren die gesetzlich vorgeschriebene Kastrationspflicht. Diese gilt für alle Katzen mit Freilauf – auch Bauernhofkatzen!

Ein guter Artikel über die Kastration ist hier nachzulesen: http://noe.orf.at/tv/stories/2576875/

Sollten sie Katzen ohne Besitzer in Ihrer Umgebung bemerken, die nicht kastriert sind, können Sie sich an einen Tierschutzverein wenden, der die Kastration übernimmt. In Oberösterreich kümmert sich zum Beispiel der Verein Streunerkatzen OÖ um solche Fälle. (http://www.streunerkatzen.org/)

Wenn Sie gerne einer (oder mehrerer) Katzen ein Zuhause geben wollen, dann wenden Sie sich am Besten an einen der vielen Tierschutzvereine (z.B. der Verein Kittenfriends: http://www.kittenfriends.at) oder ihr nächstgelegenes Tierheim (z.B. Tierheim Linz: http://www.tierheim-linz.at/)