Wie ich verlernte, Tiere zu essen (Marsili Cronberg)

Wer neben Fachliteratur zur veganen/vegetarischen Ernährung und philosophischen Traktaten zur Mensch-Tier-Beziehung auch mal etwas leichtere, aber nicht minder empfehlenswerte Lektüre sucht, ist hier genau richtig. Auf charmante und kurzweilige Art und Weise erzählt der Autor von seinem Weg zum Veganismus und bringt die LeserInnen mitunter auch zum Schmunzeln. Zwischendurch sind Berichte aus der Zukunft eingestreut, in denen sich kommende Generationen über den vergangenen (also gegenwärtigen 🙂 ) Umgang mit Natur und Lebewesen wundern. Dies gibt einen Einblick in eine mögliche Zukunft, in der die Menschheit den Speziesismus tatsächlich überwinden konnte, und macht Mut auf die nächsten Jahre des Umbruchs.

Ganz nebenbei thematisiert Cronberg mit viel Fingerspitzengefühl und Verstand auch noch die Konflikte innerhalb der Tierschutz-/Tierrechtsbewegung – allein dies sollte schon Grund genug sein, das Buch zu verschlingen.

Mein Fazit: inspirierend und motivierend (achja, und der enthaltene Comic ist süß)!

Karin S.

Cronberg, Marsili: Wie ich verlernte, Tiere zu essen. Echo Verlag, Göttingen. 2011    ISBN :  978-3-926914-54-5          € 12,40

 

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