Vegan for fun

Mit großer Vorfreude habe ich mich über dieses Buch gestürzt, in Erwartung von kulinarischen Hochgefühlen und ansprechenden Rezepten. Leider war das Ganze dann nur ein teilweises Vergnügen.

In den ersten Kapiteln verliert sich der Autor leider in seiner Selbstdarstellung und wettert nebenbei noch gegen TierschutzaktivistInnen, kritisiert die angebliche „Ich bin ein besserer Veganer als du“-Einstellung vieler VeganerInnen und ist zugleich auf der selben Buchseite das beste Beispiel dafür. Nach diesem unglücklichen Start, mit dem er vielleicht die Sympathie voreingenommener FleischesserInnen gewinnt, aber einigen VeganerInnen schon mal den Appetit verdirbt, geht es dann doch endlich los mit den Rezepten.

Die Rezepte sind schön bebildert und machen richtig Lust aufs Kochen. Die meisten Gerichte sind einfach zuzubereiten und versprechen schnellen Erfolg – besonders die Desserts bieten tolle Highlights!
Einzig die Zucker- und Agavendicksaftangaben sollte man mit Vorsicht genießen (besonders bei den herzhaften Gerichten!), da sie leider oft sehr hoch angesetzt sind.

Karin S.

Hildmann, Attila: Vegan for fun – Junge vegetarische Küche. 1. Auflage. Becker Joest Volk Verlag. 2011 ISBN :  978-3-938100-71-4         € 25,70

 

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