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Der letzte Adventkranz?

(Text von Pater Hass)

In dieser Vorweihnachtszeit brennt im Tierparadies Schabenreith keine erste Kerze – sondern der Hut. Ohne Ihre Spende ist das Weiterbestehen des oberösterreichischen Tierheims schwer gefährdet.

Jeden Tag werden neue Gäste im Tierparadies Schabenreith abgegeben – manchmal bis zu zehn. Viele Menschen bringen ihre Tiere vorbei, weil sie ihnen zur Last geworden sind, vor allem finanziell. Daher sind sie natürlich auch nicht bereit, auch nur einen Teil der anfallenden Kosten zu übernehmen.

„Irgendwann werden die lieben Haustiere krank – und plötzlich sind sie für ihre Besitzer keine treuen Gefährten oder Spielkameraden mehr, sondern nur noch unpraktisch“, sagt Doris Hofner-Foltin, die seit 23 Jahren mit ihrem Mann Harald Hofner das Tierheim im oberösterreichischen Steinbach am Ziehberg leitet. „Dann landen sie bei uns, und wir dürfen die Tierarztkosten übernehmen, einen Schlafplatz für sie schaffen und sie artgerecht füttern, was auch nicht gerade billig ist.“

Etwa 450 Tiere sind in Schabenreith untergebracht – manchmal mehr, selten weniger. Die Katzen, Hunde, Enten, Rehe, Hasen, Vögel usw. usf. befinden sich oft in einem schrecklichen Zustand, wenn sie in das Tierheim kommen bzw. von der hauseigenen Tierrettung abgeholt werden. Sie werden sterilisiert, bestens medizinisch versorgt (mehrere Tierarztfahrten am Tag sind keine Seltenheit) und haben die Gelegenheit, in dem ehemaligen Bauernhof mit den vielen Anbauten und Ställen sowie auf dem eigenen Grundstück mit Wald einen würdigen Lebensabend zu verbringen. Manche werden natürlich auch an Tierfreunde vergeben, nachdem entsprechende Kandidaten von Doris Hofner-Foltin auf Herz und Nieren geprüft wurden.

Damit in Schabenreith auch weiterhin herrenlose, vernachlässigte oder misshandelte Tiere Platz finden können, sind jedoch ständige Finanzspritzen notwendig. Das Land Oberösterreich fördert das Tierheim zwar – doch die öffentlichen Mittel reichen bei weitem nicht aus, um die Betreuung der Tiere, die Personalkosten und den laufenden Betrieb zu gewährleisten. Aus diesem Grund betreiben die Hofners in Schabenreith auch eine Frühstückspension, Doris Hofner-Foltin schreibt Bücher mit tierisch lustigen Anekdoten, und gelegentlich organisieren die beiden auch Kulturveranstaltungen – der Erlös all dieser Aktivitäten kommt ausschließlich den Tieren zugute.

„Aber jetzt ist wieder dringend Hilfe gefragt“, sagt Harald Hofner. „In letzter Zeit bringt man uns immer mehr Streunerhunde und -katzen, die wir versorgen und betreuen sollen, aber danach nicht mehr aussetzen dürfen. Das heißt, sie bleiben bei uns, bevor irgendein Jäger kurzen Prozess mit ihnen macht. Wir tun das alles gern, und jedes Tier ist uns wichtig – aber mittlerweile ist unser Kreditrahmen längst ausgereizt. Daher sind wir auf Ihre Spenden angewiesen, wenn es mit Schabenreith weitergehen soll.

In diesem Sinne: Nehmen Sie sich in der Adventzeit ein Herz für Tiere und speziell für das Tierparadies Schabenreith. Jede Spende zählt!

 

www.tierparadies.at

Spendenkonto BAWAG
IBAN: AT22 1400 0467 1040 9714
BIC: BAWAATWW
Tierparadies Schabenreith-Das etwas andere Tierheim.
Ziehbergstrasse 23
4562 Steinbach am Ziehberg

Das Tierparadies Schabenreith hat das Spendengütesiegel und Spenden an das tierparadies Schabenreith sind steuerlich absetzbar.

1. veganer Adventmarkt in Krems

Veganer Adventmarkt in Rehberg bei Krems

Erstmalig in Österreich öffnet am Sa, 22.11. und So, 23.11. ein veganer Adventmarkt in einem idyllischen Weinkeller in der Rehberger Kellergasse seine Pforten.

Vor dem Keller und im Erdgeschoss unter der alten Weinpresse wird man kulinarisch verwöhnt: Mit Pikantem wie Schnitzelsemmel, serbischer Bohnensuppe oder Feuerflecken mit Knoblauchschmalz – alles ohne Tierleid, rein pflanzlich.

Auch die Schleckermäulchen kommen nicht zu kurz und werden mit Keksen, Kuchen und frisch zubereiteten Waffeln und Palatschinken verwöhnt. Zum Aufwärmen gibt es Klassiker wie Punsch, Glühwein, Eyerlikör und den Winterzauber mit Sahnehäubchen.

Im 1. Stock findet man ein vielfältiges künstlerisches und kulinarisches Angebot: von landschaftlichen Aquarellen, Bio Backmischungen im Glas (www.biobelli.at), bunten Textilien von windschief & kirzengrod bis zu pflanzlicher Biokosmetik aus dem Wald, bunten Seifen, süßen und pikanten Seitanprodukten und weihnachtlicher Keramik. Geschenke aus der veganen Küche und Keksteller für Zuhause – zum Schenken und Selbstbeschenken werden ebenfalls geboten.

An beiden Tagen bringt eine Feuershow um 18 Uhr Groß und Klein
zum Staunen.

Öffnungszeiten: Sa 22.11. und So 23.11. jeweils 14 bis 21 Uhr.

Mehr Infos unter www.veggruf.at. Der Reinerlös fließt in
verschiedene Tierschutzprojekte!