Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen (Melanie Joy)

„Stellen Sie sich vor, Sie sind bei jemanden zu Gast und bekommen dort ein köstliches Essen serviert. Sie fragen nach dem Rezept und Ihnen wird gesagt, dass Sie soeben Hundefleisch essen. Was fühlen Sie? Würden Sie weiter essen? Würden Sie nur mehr das Gemüse essen oder würden Sie ganz aufhören zu essen?“

So beginnt Joy ihr Buch und sofort wird klar, dass es für die meisten Menschen kein Problem darstellt, Kühe, Schweine, Hühner,… zu essen, aber bei dem Gedanken, einen Hund aufgetischt zu bekommen, wird den meisten etwas flau im Magen.

Die Autorin beleuchtet alle Aspekte, warum es für den Großteil der Bevölkerung völlig normal ist, dass sie Tiere essen und wie die Menschen das Tier von dem Stück Fleisch, das letztendlich am Teller landet, trennen. Sie definiert das Wort „Karnismus“ und wie sich dieser versteckt und am Überleben hält.

Es kommen in dem Buch auch einige Mitarbeiter von Schlachthöfen und auch ganz normale Menschen, die ihren Fleischkonsum zu rechtfertigen versuchen, zu Wort.

Mir persönlich gefiel das Buch sehr gut. Es zeigt sehr gut die Kontroversen auf, dass „Fleischesser“ nicht einmal selber genau wissen, warum sie jene Tiere essen und andere nicht. Vor allem auch die Links gegen Ende des Buches sind vor allem für neue VeganerInnen oder einfach nur Interessierte sehr hilfreich.

Michaela F.

Joy, Melanie: Warum Wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. compassion media. 2013   ISBN: 978-3-9814621-7-3          € 20,00

 

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