Category Archives: Tierschutzaktionen

Solidarisch in Wien gegen Pelz

Die jährliche Demo gegen Pelz in Wien war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg und bekam auch Unterstützung der Linzer AktivistInnen. Obwohl aufgrund des kalten Wetters weniger Menschen erschienen, als sich angekündigt hätten, hielten rund 300 Menschen die wenigen Stunden durch, um die Öffentlichkeit an das Leid in Pelztierfarmen zu erinnern, dass durch manche Kleidungsketten nach wie vor auch in Österreich verkauft wird.

In Österreich selbst gibt es seit 1998 ein Pelzfarmverbot durch die Kampagnenarbeit von unter anderem dem VGT. Wichtig dabei ist, dass es aus ethischen Gründen zu diesem Verbot kam. Das ist ein Zeichen für die überwiegend ethische Einstellung der BürgerInnen. Doch leider haben die Chefs der Kleidungsketten, wie beispielsweise Kleider Bauer, Hämmerle, Turek und Liska noch nicht in ihren Regalen umgesetzt. Vor diesen Ketten wurde bei der Großdemo auch Halt gemacht und lautstark an die ethische Verpflichtung gegenüber Tieren erinnert.

Wir bedanken uns herzlich für die Organisation und die Durchführung der Demo in Wien!

Auch in Linz wird es am 3.Dezember eine kleinere Pelzaktion des VGT OÖ geben, bei der AktivistInnen auf der Landstraße mit blutigen Pelzmänteln bekleidet, Pelz-bezogene Schilder halten und ein Film über die Pelzproduktion gezeigt wird. Auch einen Infotisch mit Petitionen wird es, wie üblich, dabei geben.
Alle, die sich gegen Pelzverkauf einsetzen wollen, sind herzlich eingeladen mitzumachen.

Fotos der Großdemo in Wien:

Einladung zu Veggie- und Tierrechtsaktionen im November – Unterstützung wird gesucht!

Bei der spektakulären Tierrechte JETZT Aktion am 5.November von 12:00 – 13:00, werden mehrere Hundert TeilnehmerInnen zeigen, dass die Tierindustrie eine Vielzahl an Opfern fordert, deren Leid hinter verschlossenen Türen stattfindet. Dazu stellen sich die AktivistInnen über den Stephansplatz verteilt auf und halten dabei die verstorbenen Tiere in ihren Händen. Währenddessen wird ein Vortragender darüber sprechen, wie diese Tiere gestorben sind und wieso sie sterben mussten.

Wenn Du Teil von dieser großen Aktion sein möchtest, wird nur noch eine online Anmeldung benötigt, damit die Platzeinteilung vereinfacht wird. Die Anmeldung findest Du hier: http://vgt.at/tierrechte-jetzt/takepart-de.php.

Facebook Veranstaltung mit mehr Infos: https://www.facebook.com/events/573487226157663/

 
Wenn Du am selben Wochenende in Linz bist und noch eine Beschäftigung suchst, bietet sich die erstmalig in Linz stattfindende vegane Messe Veggie Planet an. Diese findet von 5. – 6. November in der Tabakfabrik statt. Die Messe lebt von ehrenamtlicher Unterstützung, weshalb noch HelferInnen gesucht werden.

Bei Interesse an Mithilfe bei der Messe sende einfach eine kurze Mail an Lisa: lisa.klein@vegan.at
im Idealfall mit der Telefonnummer – natürlich unverbindlich!

 

 

 

 

VGT Sommertour: gegen Ferkelkastration auch in Linz

Kastration ohne Betäubung ist in Österreichs Schweine-Tierfabriken nach wie vor legal und die Regel. Dank TierrechtsaktivistInnen, die sich wieder seit vergangenen Wochen für die Ferkel engagieren, rückt das Thema erneut vermehrt in den Vordergrund.

Üblich ist diese Grausamkeit deshalb noch, um den Ebergeruch von dem Fleisch so zu verhindern, dass es den Betreibern auch Tierarztkosten möglichst erspart. Zwar gibt es nicht verpflichtend vorgeschriebene, schmerzlindernde Mittel, die den Ferkeln verabreicht werden können, doch diese verhindern nicht den Schmerz während der Prozedur.

Um auf die Tortur hinzuweisen, die junge, männliche Ferkel in Tierfabriken erleiden müssen, zeigten AktivistInnen des VGT im Zuge einer Sommertour am 23.August 2016 auch in Linz (sowie in anderen Bundesländern davor) mit Hilfe einer 360° Brille einen Kurzfilm über intensive Schweinehaltung, die betäubungslose Kastration und schließlich die Schlachtung der Schweine. Der Name des Kurzfilms lautet „Durch die Augen eines Schweines“ und wurde produziert mit Thomas D von den Fantastischen Vier. Wie der Titel bereits passend aussagt, ist es möglich, mit der neuen Technologie aus der Sicht des Tieres, einen kurzen Ausschnitt des Alltags in Schweinefabriken mitzuerleben.
Viele der interessierten PassantInnen, die sich den Film angesehen hatten, äußerten sich im Anschluss schockiert.

DSC06588 DSC06608 DSC06648 DSC06674

Neben dem gezeigten Film wurde die Praxis der Ferkelkastration auch noch durch einen Aktivisten veranschaulicht, der sich symbolisch kastrieren ließ.

DSC06683

Bei den Infotischen kann auch eine Petition gegen betäubungslose Ferkelkastration unterstützt werden.

In Deutschland soll die betäubungslose Kastration von Ferkeln ab 2019 verboten werden und über schmerzfreie Alternativen wird bereits diskutiert. Das ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung, woran sich auch Österreich orientieren sollte. Da aus Sicht der Tiere Massentierhaltung, sowie  Tierausbeutung allgemein abgeschafft gehört und jegliche tierquälerische Praxis verboten werden muss, kann dieses Ziel politisch Schritt für Schritt erreicht werden.

Ein Umstieg auf weitgehend tierleidfreie Produkte ist dafür jedenfalls unerlässlich. Denn nur durch die enorme Nachfrage wird Massentierhaltung und die einhergehende Tierquälerei aus wirtschaftlicher Sicht notwendig. Vegane und vegetarische Alternativen sind bereits in großer Vielfalt in Supermärken und Restaurants vorhanden und werden Jahr für Jahr erweitert. Diese Entwicklung wirkt der Misshandlung und Ausbeutung von anderen Lebewesen entgegen.

Aktions Ankündigung: Am Do, den 25. August findet in Wien vor dem Landwirtschaftsministerium eine Medienaktion zum Thema statt.
Donnerstag, 25. August 2016, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr Landwirtschaftsministerium, Stubenring 1, 1010 Wien. Siehe: http://vgt.at/presse/news/2016/news20160823hl.php  
 

Wir bedanken uns für den Einsatz der AktivistInnen!
Quellen:
http://vgt.at/presse/news/2016/news20160823hl_2.php,
http://www.agrarheute.com/wissen/4-eckpunkte-weg-betaeubungslosen-ferkelkastration,
https://www.happycow.net/,
http://vgt.at/presse/news/2016/news20160823hl.php.

Gatterjagd-Infotische in Linz

Obwohl der wöchentliche Infotisch in Linz nicht in erster Linie dazu dient, vegane Ernährung zu verbreiten, sondern Menschen über unsere Schwerpunktkampagnen zu informieren und einzuladen, selbst dafür aktiv zu werden, um öffentlichen Druck zu erzeugen, begegnen zunehmend häufig Menschen uns mit „Ich bin schon vegan“ bzw. „ich interessier‘ mich für Veganismus, habts‘ ihr was zum Lesen.“ Diese Entwicklung hat sich rasch in nur wenigen Jahren gezeigt. Erfreulich ist auch, dass diejenigen als Hauptantrieb den umfassenden Ethikgedanken und die Umwelt sehen.

Aber auch für die Gatterjagdkampagne konnten in den vergangenen Wochen und Monaten in Linz viele Unterschriften gesammelt werden. Einige Menschen besuchen gerne den Infotisch, nachdem sie einen Flyer zum Thema erhalten haben.

Wer gerne selbst mitmachen will, ist immer herzlich eingeladen. Die Termine für die Infotische, Mahnwachen, Straßentheater etc. werden auf veggies-linz.at und unter https://www.facebook.com/VGT-O%C3%96-1587245624898667/?ref=bookmarks bekannt gegeben. Wer außerdem den OÖ Newsletter erhalten will, kann uns unter ooe@vgt.at kontaktieren.
Für Neuaktive gibt es auch eine facebook Gruppe, in der alle wichtigen Termine mitgeteilt werden: https://www.facebook.com/tierrechte.neuaktiv.linz/

Danke für die Unterstützung!

Bilder von einigen Infotischen 2016

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

13.August

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

13.August

DSC05841

16.Juli

DSC05555

18.Juni

DSC03723

28.Februar

DSC05145

16.April

 

Große Tierschutzdemo in Wien

Schlachthöfe, Gatterjagd und Tierversuche waren die Themen der Tierschutz-Großdemo des VGT in Wien, bei der VGT VertreterInnen aller Bundesländer teilnahmen.

Rund 350 Menschen versammelten sich mit dem gemeinsamen Anliegen Tierschutz am Christian-Broda-Platz und spazierten von dort gemeinsam zum Stephansplatz. Währenddessen wurden immer wieder kurze Stopps eingelegt, bei denen die PassantInnen über die Anliegen informiert wurden.

Nachdem der VGT Videomaterial aus den Schlachthöfen in Österreich erhalten hatte, wurde das Material der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wodurch zahlreiche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in Österreichs Schlachthöfen offen gezeigt werden konnten. Der Skandal wurde rasch überall bekannt. Leider handelte es sich dabei nicht um Ausnahmen, da die Aufnahmen nur über kurze Zeit entstanden und deshalb angenommen werden kann, dass das Fehlverhalten der angestellten bzw. auch legale, grausame Praktiken an Schlachthöfen üblich sind. Dazu zählen, dass ausbluten unzureichend betäubter Tiere, das Verwenden von Elektroschockgeräten im Gesichtsbereich, brutales Treten der Tiere, etc. etc.
Das zeigt abermals, dass der Großteil der Fleischprodukte, auch wenn sie aus Österreich oder sogar von Biohöfen stammen, nicht ethisch produziert wurde. Daher ist ein Umdenken der ProduzentInnen und vor allem der KonsumentInnen notwendig, damit genügend öffentlicher Druck entstehen kann, um diese Grausamkeiten zukünftig zu unterbinden.

Auch die Gatterjagd verursacht enormes Leid unter den gezüchteten Wildtieren. Im Gatter werden sie stundenlang von Menschen und Hunden gehetzt, bis sie letztlich von den zahlenden Jagdgästen erschossen werden oder auch nur schwer verletzt.
Oberösterreich hat keine Jagdgatter, versorgt aber andere Jagdgatter, indem dort jagdbares Wild gezüchtet und anschließend wegtransportiert wird.

Tierversuche sind ebenfalls wieder in das aktuelle Blickfeld des Tierschutzes gerückt. 2012 gab es eine vorerst erfolgreiche Kampagne anlässlich der Novelle des Tierversuchsgesetzes. Ein Kriterienkatalog sollte eingerichtet werden, um Tierversuche, die mit schwerem Leid verbunden sind, endgültig zu verbieten. Auch sollte es zu mehr Transparenz über die durchgeführten Tierversuche kommen, die online zugänglich gemacht werden sollte.
Aber zu dem Kriterienkatalog kam es nie, die Berichte über die Tierversuche wurden nicht ernst genommen und die Kommission besteht aus WissenschafterInnen, die sich gegenseitig darin bestärken, dass all ihre Tierversuche dringend notwendig sind. Tierschützer vor Ort haben dürfen keinen Einfluss auf das Geschehen nehmen.
Daher wird es in Zukunft wieder häufiger notwendig sein, Tierversuche zu thematisieren.

Die Demo endete am Stephansplatz, wo unter anderem auch die Vertreterin von Robin Hood zu Wort kam und die Endkundgebung abgehalten wurde.
Insgesamt konnten viele Menschen erreicht und einige interessante Gespräche geführt werden. Die Hoffnung auf eine baldige Verbesserung in den genannten Thematiken ist groß und es werden viele weitere Aktionen dazu folgen, bei der jede Unterstützung willkommen ist.

Vielen Danke für die Organisation und alle TeilnehmerInnen!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA