Kategorie-Archiv: Tierhaltung

Hühnerrettungsaktion in OÖ @ Großraum Wels (20. + 21.07.2018)

Am 20. und 21. Juli 2018 fand dank vieler Freiwilliger eine große Hühnerrettungsaktion statt – ein Biobauer im Großraum Wels setzte einen Schlachttermin für ca. 1500 Hühner an, da er mit der Legeleistung nicht (mehr) zufrieden war. Veggie-Mitglied Bernadette nahm sofort die Organisation einer Rettungsaktion in die Hand und kümmerte sich darum, dass die teilweise stark mitgenommenen Hühner einen neuen Platz und ein schlachtfreies Leben bekamen.

Innerhalb von 2 Monaten fanden sich insgesamt für ca. 1250 Hühner private AbnehmerInnen in ganz Österreich, die restlichen wurden vom Verein Pfotenhilfe Lochen übernommen, der uns einen Puffer von 200 bis 400 Hühnern zugesagt hatte – danke!

Die Hühner haben das stressige Einfangen und den anschließenden Transport in den zahlreichen „Hühnertaxis“ gut überstanden und befinden sich bereits in ihren neuen Heimen, wie hier zu sehen ist:

Danke, Bernadette!!!

 

VGT-Supermarkt-Aktionen in Linz @ SPAR (14.07.2018)

Heute fand in Linz eine – etwas abgeschwächte – Supermarkt-Aktion in 3 Linzer SPAR-Filialen statt.

Dank einer Genehmigung des SPAR-Konzerns konnte der VGT (auch in Linz) in den letzten Monaten einige Supermarkt-Aktionen durchführen, um vor den Fleischregalen auf die Missstände in der Massentierhaltung aufmerksam zu machen. Diese Genehmigung hat uns der Konzern nun entzogen – mit der Begründung, dass ab 01. Juli bei Bio-Ferkeln die betäubungslose Kastration verboten wird. 95% aller männlichen Ferkel in Österreichs Stallungen werden dann nach wie vor betäubungslos kastriert, auch werden in dieser Begründung die Probleme der Intensivhaltung überhaupt nicht thematisiert!

Aus diesem Grund haben wir mit diesen Aktionen versucht, darauf aufmerksam zu machen, dass die Probleme nicht durch ein einzelnes, nur wenige Tiere betreffendes Gesetz vom Tisch sind.

Die Aktionen in Linz liefen alle ruhig und friedlich ab und waren ein symbolischer Akt des Mitgefühls für die Tiere und des Widerstands gegen unser mangelndes Tierschutzgesetz.

Alle Termine des VGT findest du hier: http://vgt.at/kalender/index.php
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Linzer Film-Aktion des VGT @ Martin-Luther-Platz (13.07.2018)

Freitag Abend konnten PassantInnen auf der Landstraße Kurzvideos zum Thema Tierrechte sehen und für weitere Infos zum Thema gleich beim Infotisch  des VGT OÖ vorbeischauen.

Für die Film-Aktion haben zwei unserer engagierten Aktivisten ihren umgebauten Bus inklusive Fernseher bereitgestellt. Damit konnten wir gleich noch mehr Menschen auf der Straße erreichen.

Viele haben sich bei uns für die großartige Aktion bedankt, aber es gab auch zwei PassantInnen, die uns wenig freundlich gesinnt waren. Einer von beiden bespuckte sogar eine Aktivistin. Insgesamt hat dieses Vorkommnis aber wenig Gewicht im Vergleich zu dem vielfältigen positiven Feedback. Da wir auch gebeten wurden, die Aktion zu wiederholen, werden wir die Bitte gerne so bald wie möglich umsetzen!

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Offener Brief an den Landesjagdverband OÖ

Massenabschuss von klugen, leidensfähigen Lebewesen statt Ursachenbehandlung – ist das wirklich eine sinnvolle Lösung?

Wieder einmal hinter dem Rücken der Öffentlichkeit wurde ein Massenabschuss von 23000 Rabenkrähen und 2500 Elstern in OÖ geplant. Für die Äußerung von Bedenken der Tier- und Artenschutz Seite wurde kaum Zeit gelassen.

Den Krähenvögeln wird vorgeworfen, Schäden in der Landwirtschaft zu verursachen, weshalb nun tausende gefangen und getötet werden sollen. Dabei handelt es sich aber eindeutig um eine Symptombehandlung, die zudem auch noch zwecklos ist, da der Abschuss von Rabenpaaren nur verursacht, dass noch mehr Jungkrähen in die frei gewordenen Nischen einwandern. Die Zahl der Krähenvögel wird also durch den Abschuss nur weiter in die Höhe getrieben.

Ein Grund, der als Pro-Abschuss Argument genannt wird, ist auch häufig der Druck auf kleinere Tierarten, der durch Krähen und Elstern ausgeübt wird.
Doch die intensive Landwirtschaft ist der größte Grund für das Schwinden vieler einheimischer Tierarten bzw. für das Fördern einiger weniger dominanter Arten – unter anderem profitieren eben Krähenvögel davon.

Durch deren Abschuss wird aber keineswegs den Arten geholfen, die auch unter den Monokulturen und Pestizidverbrauch leiden, sondern ausschließlich der Intensivlandwirtschaft. Der Anbau von Tierfutter nimmt beispielsweise in Österreich und weltweit die größte Fläche in Anspruch. Massentierhaltung und Umweltzerstörung (und deren weitreichender Folgen für die Artenvielfalt) hängen also unmittelbar zusammen, das wird aber für eine Problemlösung weitgehend ignoriert. Stattdessen werden wie üblich Tiere geschossen, deren massenhaftes Auftreten zuvor vom Menschen gefördert wurde.

Statt weiterer destruktiver Eingriffe in die Natur und Tierwelt, muss endlich an den eigentlichen Ursachen für Artenschwund und Umweltzerstörung gearbeitet werden!

Earthlings Demo und Infotisch

Als Vorbereitung auf den Earthlings Tierrechts Demozug in Linz am 9.Mai versammelten sich am 25.April schon einige AktivistInnen auf der Landstraße mit Malkreide, Flyern und Schildern bestückt.

Menschen wurden nicht zuletzt durch die „Eathlings.com“ Straßenmalereien auf den Infotisch aufmerksam. In weiterer Folge gab es, wie immer, angeregte, aber freundliche Gespräche und viele Menschen, die sich über weitere Möglichkeiten, selbst einen Beitrag zu leisten, informierten. Vorbereitsungsdemo

Im Zentrum stand dabei der Demozug am 9.Mai gegen Massentierhaltung, für verantwortungsbewusstes Handeln eines jeden Menschen und für soziales Engagement für Mensch und Tier. Die Demonstration soll vor allem auf die eigene Verantwortung hinweisen und aktuelle Missstände ansprechen, so wie die Haltung und Schlachtung der sogenannten „Nutztiere“, die umweltbelastenden Auswirkungen von Massentierhaltung (die noch höher sind als die Nutzung von fossilen Brennstoffen) und auch die Misshandlung von Straßenhunden, wie zum Beispiel in Rumänien.

Aber auch die Lösung soll näher gebracht werden. Mag es auch anfangs eine Überwindung sein, selbst Engagement für die schwächeren Mitglieder in der Gesellschaft zu zeigen – durch tierfreundliche Ernährung, bewusste Konsum Entscheidungen oder durch aktiven Einsatz für Tiere – so ist es doch nicht so schwierig.

Bei der anschließenden veganen Verkostung am Linzer Hauptplatz werden tierfreundliche Alternativen zu Tierprodukten angeboten, so wie Rezepte und Infomaterial über aktuelle Themen, wie die Situation für viele Straßenhunde und wie mensch sich für eine Verbesserung einsetzen kann.

 

Plakat Bild