Category Archives: Soziales

Tierparadies Schabenreith ist in Gefahr!

Seit über 20 Jahren kümmert sich das Team vom Tierparadies um gerettete, gequälte, ausgesetzte und verletzte Tiere und ist dabei völlig aufopfernd. Viel Energie wird in das Wohlergehen der Tiere gesteckt. Zur Zeit muss die mediale Arbeit zwischen mehreren engagierten Menschen aufgeteilt werden, was zusätzlich großen Stress für alle beteiligten bedeutet. Und die hohen Kosten für die Erhaltung des Tierparadieses verlangen allen viel ab und kommen zur Zeit kaum zu Stande! 450 Tiere müssen täglich versorgt werden!

Bitte helft mit, das Tierparadies zu retten! Mit 1 – 5€ pro Person kann schon viel getan werden, denn jeder Euro zählt und so viel kann sich jede/r leisten!! Was außerdem wichtig ist, sind PATENSCHAFTEN für Tiere, die mit einem beliebig hohen monatlichen Betrag unterstützt werden! Bitte spendet an das untenstehenden Konto und teilt diese Nachricht weiter, damit wir das Tierparadies retten können.

Spendenkonto BAWAG:
IBAN: AT22 1400 0467 1040 9714
BIC: BAWAATWW
Tierparadies Schabenreith – Das etwas andere Tierheim.
Ziehbergstrasse 23
4562 Steinbach am Ziehberg

www.tierparadies.at

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Offener Brief an den Landesjagdverband OÖ

Massenabschuss von klugen, leidensfähigen Lebewesen statt Ursachenbehandlung – ist das wirklich eine sinnvolle Lösung?

Wieder einmal hinter dem Rücken der Öffentlichkeit wurde ein Massenabschuss von 23000 Rabenkrähen und 2500 Elstern in OÖ geplant. Für die Äußerung von Bedenken der Tier- und Artenschutz Seite wurde kaum Zeit gelassen.

Den Krähenvögeln wird vorgeworfen, Schäden in der Landwirtschaft zu verursachen, weshalb nun tausende gefangen und getötet werden sollen. Dabei handelt es sich aber eindeutig um eine Symptombehandlung, die zudem auch noch zwecklos ist, da der Abschuss von Rabenpaaren nur verursacht, dass noch mehr Jungkrähen in die frei gewordenen Nischen einwandern. Die Zahl der Krähenvögel wird also durch den Abschuss nur weiter in die Höhe getrieben.

Ein Grund, der als Pro-Abschuss Argument genannt wird, ist auch häufig der Druck auf kleinere Tierarten, der durch Krähen und Elstern ausgeübt wird.
Doch die intensive Landwirtschaft ist der größte Grund für das Schwinden vieler einheimischer Tierarten bzw. für das Fördern einiger weniger dominanter Arten – unter anderem profitieren eben Krähenvögel davon.

Durch deren Abschuss wird aber keineswegs den Arten geholfen, die auch unter den Monokulturen und Pestizidverbrauch leiden, sondern ausschließlich der Intensivlandwirtschaft. Der Anbau von Tierfutter nimmt beispielsweise in Österreich und weltweit die größte Fläche in Anspruch. Massentierhaltung und Umweltzerstörung (und deren weitreichender Folgen für die Artenvielfalt) hängen also unmittelbar zusammen, das wird aber für eine Problemlösung weitgehend ignoriert. Stattdessen werden wie üblich Tiere geschossen, deren massenhaftes Auftreten zuvor vom Menschen gefördert wurde.

Statt weiterer destruktiver Eingriffe in die Natur und Tierwelt, muss endlich an den eigentlichen Ursachen für Artenschwund und Umweltzerstörung gearbeitet werden!

Kuscheln für Tierrechte 2016

Seit nun fünf Jahren ist der Valentinstag in OÖ Anlass für Tierschutz- und Tierrechtsaktionen, insbesondere das Thema Pelz steht dabei oft im Vordergrund. Diesmal wurde zudem auch das Thema Gatterjagd hervorgehoben aufgrund der aktuellen österreichweiten Kampagne des VGT.

Kuscheln für Tierrechte

..war das Motto der diesjährigen Valentinstags-Aktion in Linz. Ungefähr 30 AktivistInnen des VGT und vom Verein RespekTiere versammelten sich dazu am 13.2. am Taubenmarkt und luden interessierte Menschen ein, mitzumachen, sich zu informieren und Petitionen zu unterzeichnen. Ein kuscheliges Bett wurde dazu neben dem Infotisch aufgestellt und nebenbei konnten vegane Muffins, Rumkugeln und Kuchen gegen freiwillige Spende für das Tierparadies Schabenreith verkostet werden.

Der Verein RespekTiere versammelte sich daneben auch für eine Anti-Pelz Aktion, die viele Blicke auf sich zog.
Insgesamt konnten mit vereinten Kräften viele Menschen informiert, viele freundliche Diskussionen geführt und einige vegane Rezepte an interessierte weitergegeben werden.

Fotos von der Aktion
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Tierqualprodukte schleichen sich in Kleiderschränke ein

Das Bewusstsein über Tierschutz und die Leidensfähigkeit nimmt zwar immer weiter zu und für die meisten Menschen ist Echtpelz im Kleiderschrank ein No-Go, aber dennoch trifft man auf der Straße oft auf Menschen mit Pelzverbrähmungen an Jacken und anderer Kleidung.
Beide Tatsachen passen scheinbar nicht zusammen. Sieht man sich die Kleidung und die verkaufenden Modegeschäften genauer an, erkennt man einen Grund für diesen Widerspruch. In vielen Fällen ist Pelz kaum oder gar nicht gekennzeichnet und auch VerkäuferInnen kennen oft den Unterschied nicht. Oft wird auch nicht weiter nachgefragt, denn es sollte ja selbstverständlich sein, dass heute kein Tier mehr für Mode leiden muss, wenn es doch tier- und umweltfreundlichere Alternativen gibt.

Es ist also nicht sinnvoll, sich darauf zu verlassen, dass Tierschutz mehr wiegen sollte, als Profitgier. Stattdessen ist es wichtig die eigene Verantwortung als Konsument zu erkennen, nachzufragen und ein deutliches Zeichen gegen Tierquälerei für Mode zu setzen und VerkäuferInnen, Geschäftsführung und auch Hersteller wissen zu lassen, dass Pelz im 21.Jahrhundert nichts verloren hat. (Das gilt selbstverständlich auch für andere Themen, wie Kinderarbeit)

Hier sind ein paar hilfreiche Tipps aufgelistet, um Echt- von Kunstpelz zu unterscheiden: http://www.vier-pfoten.de/themen/wildtiere/pelz/echtpelz-oder-kunstpelz/

Die Rolle der Gatterjagd in OÖ

Die Gatterjagd findet, wie der Name schon sagt, im eingezäunten Bereich statt und wird oft von ÖVP nahen Personen veranstaltet. Die vergangenen Recherchen drehten sich beispielsweise oft um Gatterjagden um Alfons Mensdorff-Pouilly. Dabei kam es zu vielen Fällen der Tierquälerei, wie Rehe, die panisch flüchteten und dabei wiederholt verzweifelt gegen den Zaun sprangen, um den Jagdhunden zu entkommen oder eine Wildschweinmutter, die erschossen wurde, was ihre Kinder überlebensunfähig zurücklies. Gatterjagden lassen den Tieren keine Chance zu entkommen und dienen zum reinen Vergnügen vermögender Menschen, die auf möglich einfachem Wege auf halbzahme Tiere schießen wollen.

In Oberösterreich gibt es die Gatterjagd nicht in dieser Form, aber es spielt dennoch eine wichtige Rolle dafür. Denn hier werden oft die Wildtiere gezüchtet, die dann in ein Jagdgatter gebracht und zum Spaß erschossen werden.

Daher wurde Gatterjagd auch bei der Valentinstags-Aktion in Linz thematisiert und hunderte Unterschriften bei der Petition gegen die Jagd auf gezüchtete Tiere an diesem Tag am Taubenmarkt gesammelt.

Die Petition ist auch hier zu finden: http://vgt.at/actionalert/gatterjagd/petition.php

Einige Artikel über die Gatterjagd: http://vgt.at/presse/news/2016/news20160212y.php
http://vgt.at/presse/news/2016/news20160210y.php
http://vgt.at/presse/news/2016/news20160130mb.php
http://vgt.at/presse/news/2016/news20160129mb.php

Plattform gegen das Staatsschutzgesetz: zweiter Demozug in Linz

Am 9. Oktober zogen etwa 100 AktivistInnen durch die Linzer Landstraße, um gegen das geplante Polizeitstaats-Schutzgesetz und für Meinungsfreiheit zu demonstrieren.

Der ursprünglich am 12.Oktober geplante Beschlusstermin für das Staatsschutzgesetz wurde voraussichtlich auf 28.Oktober verschoben auf Grund des enormen öffentlichen Drucks. Dennoch soll es umgesetzt werden, besonders Innenministerin Mikl-Leitner besteht auf einen raschen Beschluss. Wird das Staatsschutzgesetz wirklich umgesetzt, bedeutet das, eine Bespitzelung der BürgerInnen ohne konkreten Verdacht und ohne richterliche Kontrolle durch 10 neue Geheimdienste zu beschließen, wobei persönliche Daten bis 5 Jahre gespeichert werden dürfen! Das richtet sich insbesondere gegen Gruppierungen, wobei es keine Rolle spielt, ob diese sich für Menschenrechte, Tierrechte, Frieden, Umwelt oder anderes engagieren.
Personen aus verschiedenen Organisationen und Berufskreisen, Anwälte, Ärzte, Pfarrer und viele mehr haben sich bereits gegen einen derartig großen Schritt in einen Polizeistaat ausgesprochen.

Aber da die Meinung der Mehrheit immer wieder absichtlich überhört wird, hat die „Plattform gegen das Staatsschutzgesetz“ aus Linz (Solidarwerkstatt, Verein gegen Tierfabriken, AK Vorrat, RespekTiere, veggies-linz und DIDF) eine zweite Demo organisiert (nach der Demo am 4.Juli 2015). Von PassantInnen bekamen sie viel Zuspruch und viele unterschrieben beim anschließenden Infotisch gerne die Petition vom AK Vorrat gegen das Staatsschutzgesetz. Vor dem Beschlusstermin werden alle Unterschriften im Parlament übergeben.

Wir appellieren an alle, die ihre Meinung weiterhin kundtun und vertreten wollen oder sich gerne für Mensch, Tier und Umwelt engagieren, auch die Petition gegen das Staatsschutzgesetz zu unterschreiben: www.staatsschutz.at
Wir hoffen, dass die öffentliche Meinung nicht länger ignoriert wird, denn die Mehrheit ist gegen ein polizeistaatliches Schutzgesetz.

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Einladung: Demo gegen das Bespitzelungsgesetz am 9.Oktober

Das geplante Staatsschutzgesetz sieht 10 neue Geheimdienste für Österreich vor, die der Bespitzelung der BürgerInnen dienen sollen.

MACH MIT BEI DER DEMO GEGEN DAS POLIZEISTAATLICHE SCHUTZGESETZ!
ZEIT: 9.10.15, Treffpunkt 16:00, Dauer bis ca. 20:00 (inklusive Infotisch am Taubenmarkt)
ORT: Linz, Volksgarten vor dem Musiktheater. Dann Demomarsch durch die Landstraße mit Stationen am Schillerpark, Lutherplatz und Taubenmarkt.
KONTAKT: Anna – annahgt17m@gmail.com
ORGANISATOR_INNEN: Solidarwerkstatt, VGT OÖ, AK Vorrat, DIDF, RespekTiere

https://www.facebook.com/events/434291436775549/

Wer an legalen Demonstrationen teilnimmt, politisch bespielsweise für Menschen- oder Tierrechte aktiv ist oder seine Meinung offen äußert, könnte potentiell als „Terrorist“ gelten und mit Sicherheit bespitzelt werden. Bereits der Mafia-Paragraph (siehe Tierschützerprozess) und die (glücklicher Weise) verhinderte Vorratsdatenspeicherung haben gezeigt, dass ziviles Engagement von Politik und einflussreichen Industrien abgelehnt wird und aufs schärfste verfolgt werden soll. Das Staatsschutzgesetz sieht eine Überwachung von Menschen ohne konkreten Verdacht und ohne richterliche Kontrolle vor.

Die Innenministerin Mikl-Leitner will das Staatsschutzgesetz so schnell wie möglich beschließen. Der für 13.Oktober geplante Beschluss wurde zwar nun verschoben aufgrund des großen öffentlichen Drucks, doch das Ziel ist erst erreicht, wenn ein polizeilicher Überwachungsstaat erfolgreich verhindert werden konnte.

Deshalb versammelt sich die Plattform „gegen das Staatsschutzgesetz“ (AK Vorrat, DIDF, Solidarwerkstatt, RespekTiere, VGT Oberösterreich, Veggies Linz) am 9.Oktober um 16:00 im Volksgarten vor dem Musiktheater mit anschließendem Demozug, um zu zeigen, dass es eine Mehrheit für Meinungsfreiheit und Privatsphäre gibt. Auch die Innenministerin darf die Meinung der Mehrheit nicht länger ignorieren!

Statements der teilnehmenden Organisationen:

Thomas Putzgruber RespekTiere: „Neue Gesetze werden erlassen, um bestenfalls den Schutz und die Bedürfnisse jener, die diese Werte am meisten benötigen, aufrecht zu erhalten, oder, noch besser, zu verbessern. Dann gibt es aber auch noch andere Bestimmungen, nämlich solche, die Interessen von Lobbys oder speziellen Vereinigungen in den Vordergrund stellen, unter Vortäuschung anderer Zielführung, nur um deren eigennützigen Belangen Nahrung zu geben. Genau mit einer solchen Vorlage haben wir es hier zu tun, und deshalb soll es als Pflicht gelten, dagegen aufzutreten, mit allen Mitteln, die uns in einem Rechtsstaat zur Verfügung stehen!“

Thomas Lohninger von AK Vorrat: “Das Staatsschutzgesetz ist hat schon viel Widerspruch geerntet. Der massiven Kritik aus der Begutachtungsphase, die aus allen Teilen der Gesellschaft kam, haben sich auch Teile der Regierung angeschlossen. Vermutlich ist das Gesetz in der derzeit vorgeschlagenen Version nicht einmal verfassungskonform. Das Innenministerium hält dennoch an seinen Plänen fest. Es liegt jetzt an unseren gewählten Vertretern im Parlament, dieses Gesetz in dieser Form nicht zu beschließen, und es liegt an der Zivilbevölkerung, ihre Bedenken noch lauter vorzubringen!”

Anna Geisler vom Verein gegen Tierfabriken (VGT): „Schon der berühmte Tierschützerprozess und dessen Fortsetzung haben gezeigt, dass ziviles Engagement der Regierung und großen Industrien mit starken Lobbys ein Dorn im Auge ist. Jetzt ist das geplante Staatsschutzgesetz zusätzlich ein gefährlich großer Schritt in einen Polizeistaat, in dem Bespitzelung üblich wird und jede_n betreffen wird, besonders wenn mensch sich selbst für Mensch, Tier oder Umwelt engagieren oder seine Meinung äußern will. “

Eveline Steinbacher von der Solidarwerkstatt: „Wir fordern die Sicherung der Grund-und Freiheitsrechte, Schutz vor Bespitzelung unserer Lebensgewohnheiten, Schutz unserer Privatsphäre wie in der Allgemeinen Menschenrechtserklärung beschlossen! Deshalb sagen wir sagen Nein zum geplanten Staatsschutzgesetz, da es unser aller Grund- und Freiheitsrechte einschränkt, Bespitzelung und Vernaderung Tür und Tor geöffnet. Durch die geplante Erleichterung der Datenweitergabe auch an ausländische Geheimdienste leistet dieses Bespitzelungsgesetz außerdem Vorleistungen zur Errichtung eines ‚EU-Geheimdienst bis 2020 nach dem Vorbild der NSA‘ (EU-Kommissarin Reding, 6.11.2013).“

Coskun Kesici von DIDF – Föderation der Demokratischen Arbeitervereine: „Wir unterstützen die Proteste gegen das geplante Staatsschutzgesetz, weil wir den Weg in Richtung eines Überwachungsstaat entschieden ablehnen. Schutz der Privatsphäre und der freien Meinungsäußerung ist die Grundlage der Demokratie.“