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Vegan in Linz – Die Termine für Mai/Juni 2018

#savethedates #veganlinz

Hier findest du alle aktuellen Termine bzgl. Vegan in Linz

Nähere Infos entweder unter den jeweils unten angeführten Links oder ihr schreibt mir einfach eine Email an daniel.suna@gmx.at und ich schreib euch soooofort zurück 🙂

 

 

 

💚Veganes Sommerpicknick @Donaulände Linz (23. Mai)

…jeder Teilnehmer sollte mindestens eine vegane Speise mitnehmen, die für mehrere Personen reicht und dann mit allen geteilt wird. So haben wir ohne großen Aufwand ein vielfältiges Angebot für die ganze Gruppe.

https://www.facebook.com/events/100391804154022/

 

💚VeggiesLinz-Stammtisch @Front Food (7. Juni)

…auch wenn wir es „Stammtisch“ nennen, freuen wir uns immer über neue Gesichter. Es sind in der Regel alle Alters-, Berufs- und Interessensgruppen vertreten und somit muss sich auch niemand sorgen machen, ob er da überhaupt reinpasst 🙂

https://www.facebook.com/events/163367164340316/

 

💚TrashUps @FairPlanet (9. Juni)

…ihr könnt unsere upgecycelten, außergewöhnlichen Unikate (Taschen, Schmuck, Gewand, Alltagsgegenstände) beim diesjährigen Fair Planet erstehen.
DAS BESTE: 100% des Erlöses geht an Tierschutzvereine, für Tiere in Not! 🙂

https://www.facebook.com/events/169676547065496/

 

💚Veganes Potluck @Luftraum (13. Juni)

…ein veganes Potluck ist ein Indoor-Picknick, bei dem jeder Teilnehmer mindestens eine vegane Speise mitnehmen sollte, die für mehrere Personen reicht und dann mit allen geteilt wird. So entwickelt sich ohne großen Aufwand ein vielfältiges Angebot für die ganze Gruppe.

https://www.facebook.com/events/1484307671668485/?event_time_id=1484307721668480

 

💚Veganes SommerPicknick @Donaulände (27. Juni)

…jeder Teilnehmer sollte mindestens eine vegane Speise mitnehmen, die für mehrere Personen reicht und dann mit allen geteilt wird. So haben wir ohne großen Aufwand ein vielfältiges Angebot für die ganze Gruppe.

https://www.facebook.com/events/1737066639707980/

Der letzte Adventkranz?

(Text von Pater Hass)

In dieser Vorweihnachtszeit brennt im Tierparadies Schabenreith keine erste Kerze – sondern der Hut. Ohne Ihre Spende ist das Weiterbestehen des oberösterreichischen Tierheims schwer gefährdet.

Jeden Tag werden neue Gäste im Tierparadies Schabenreith abgegeben – manchmal bis zu zehn. Viele Menschen bringen ihre Tiere vorbei, weil sie ihnen zur Last geworden sind, vor allem finanziell. Daher sind sie natürlich auch nicht bereit, auch nur einen Teil der anfallenden Kosten zu übernehmen.

„Irgendwann werden die lieben Haustiere krank – und plötzlich sind sie für ihre Besitzer keine treuen Gefährten oder Spielkameraden mehr, sondern nur noch unpraktisch“, sagt Doris Hofner-Foltin, die seit 23 Jahren mit ihrem Mann Harald Hofner das Tierheim im oberösterreichischen Steinbach am Ziehberg leitet. „Dann landen sie bei uns, und wir dürfen die Tierarztkosten übernehmen, einen Schlafplatz für sie schaffen und sie artgerecht füttern, was auch nicht gerade billig ist.“

Etwa 450 Tiere sind in Schabenreith untergebracht – manchmal mehr, selten weniger. Die Katzen, Hunde, Enten, Rehe, Hasen, Vögel usw. usf. befinden sich oft in einem schrecklichen Zustand, wenn sie in das Tierheim kommen bzw. von der hauseigenen Tierrettung abgeholt werden. Sie werden sterilisiert, bestens medizinisch versorgt (mehrere Tierarztfahrten am Tag sind keine Seltenheit) und haben die Gelegenheit, in dem ehemaligen Bauernhof mit den vielen Anbauten und Ställen sowie auf dem eigenen Grundstück mit Wald einen würdigen Lebensabend zu verbringen. Manche werden natürlich auch an Tierfreunde vergeben, nachdem entsprechende Kandidaten von Doris Hofner-Foltin auf Herz und Nieren geprüft wurden.

Damit in Schabenreith auch weiterhin herrenlose, vernachlässigte oder misshandelte Tiere Platz finden können, sind jedoch ständige Finanzspritzen notwendig. Das Land Oberösterreich fördert das Tierheim zwar – doch die öffentlichen Mittel reichen bei weitem nicht aus, um die Betreuung der Tiere, die Personalkosten und den laufenden Betrieb zu gewährleisten. Aus diesem Grund betreiben die Hofners in Schabenreith auch eine Frühstückspension, Doris Hofner-Foltin schreibt Bücher mit tierisch lustigen Anekdoten, und gelegentlich organisieren die beiden auch Kulturveranstaltungen – der Erlös all dieser Aktivitäten kommt ausschließlich den Tieren zugute.

„Aber jetzt ist wieder dringend Hilfe gefragt“, sagt Harald Hofner. „In letzter Zeit bringt man uns immer mehr Streunerhunde und -katzen, die wir versorgen und betreuen sollen, aber danach nicht mehr aussetzen dürfen. Das heißt, sie bleiben bei uns, bevor irgendein Jäger kurzen Prozess mit ihnen macht. Wir tun das alles gern, und jedes Tier ist uns wichtig – aber mittlerweile ist unser Kreditrahmen längst ausgereizt. Daher sind wir auf Ihre Spenden angewiesen, wenn es mit Schabenreith weitergehen soll.

In diesem Sinne: Nehmen Sie sich in der Adventzeit ein Herz für Tiere und speziell für das Tierparadies Schabenreith. Jede Spende zählt!

 

www.tierparadies.at

Spendenkonto BAWAG
IBAN: AT22 1400 0467 1040 9714
BIC: BAWAATWW
Tierparadies Schabenreith-Das etwas andere Tierheim.
Ziehbergstrasse 23
4562 Steinbach am Ziehberg

Das Tierparadies Schabenreith hat das Spendengütesiegel und Spenden an das tierparadies Schabenreith sind steuerlich absetzbar.

Tierparadies Schabenreith ist in Gefahr!

Seit über 20 Jahren kümmert sich das Team vom Tierparadies um gerettete, gequälte, ausgesetzte und verletzte Tiere und ist dabei völlig aufopfernd. Viel Energie wird in das Wohlergehen der Tiere gesteckt. Zur Zeit muss die mediale Arbeit zwischen mehreren engagierten Menschen aufgeteilt werden, was zusätzlich großen Stress für alle beteiligten bedeutet. Und die hohen Kosten für die Erhaltung des Tierparadieses verlangen allen viel ab und kommen zur Zeit kaum zu Stande! 450 Tiere müssen täglich versorgt werden!

Bitte helft mit, das Tierparadies zu retten! Mit 1 – 5€ pro Person kann schon viel getan werden, denn jeder Euro zählt und so viel kann sich jede/r leisten!! Was außerdem wichtig ist, sind PATENSCHAFTEN für Tiere, die mit einem beliebig hohen monatlichen Betrag unterstützt werden! Bitte spendet an das untenstehenden Konto und teilt diese Nachricht weiter, damit wir das Tierparadies retten können.

Spendenkonto BAWAG:
IBAN: AT22 1400 0467 1040 9714
BIC: BAWAATWW
Tierparadies Schabenreith – Das etwas andere Tierheim.
Ziehbergstrasse 23
4562 Steinbach am Ziehberg

www.tierparadies.at

tierparadies2

Offener Brief an den Landesjagdverband OÖ

Massenabschuss von klugen, leidensfähigen Lebewesen statt Ursachenbehandlung – ist das wirklich eine sinnvolle Lösung?

Wieder einmal hinter dem Rücken der Öffentlichkeit wurde ein Massenabschuss von 23000 Rabenkrähen und 2500 Elstern in OÖ geplant. Für die Äußerung von Bedenken der Tier- und Artenschutz Seite wurde kaum Zeit gelassen.

Den Krähenvögeln wird vorgeworfen, Schäden in der Landwirtschaft zu verursachen, weshalb nun tausende gefangen und getötet werden sollen. Dabei handelt es sich aber eindeutig um eine Symptombehandlung, die zudem auch noch zwecklos ist, da der Abschuss von Rabenpaaren nur verursacht, dass noch mehr Jungkrähen in die frei gewordenen Nischen einwandern. Die Zahl der Krähenvögel wird also durch den Abschuss nur weiter in die Höhe getrieben.

Ein Grund, der als Pro-Abschuss Argument genannt wird, ist auch häufig der Druck auf kleinere Tierarten, der durch Krähen und Elstern ausgeübt wird.
Doch die intensive Landwirtschaft ist der größte Grund für das Schwinden vieler einheimischer Tierarten bzw. für das Fördern einiger weniger dominanter Arten – unter anderem profitieren eben Krähenvögel davon.

Durch deren Abschuss wird aber keineswegs den Arten geholfen, die auch unter den Monokulturen und Pestizidverbrauch leiden, sondern ausschließlich der Intensivlandwirtschaft. Der Anbau von Tierfutter nimmt beispielsweise in Österreich und weltweit die größte Fläche in Anspruch. Massentierhaltung und Umweltzerstörung (und deren weitreichender Folgen für die Artenvielfalt) hängen also unmittelbar zusammen, das wird aber für eine Problemlösung weitgehend ignoriert. Stattdessen werden wie üblich Tiere geschossen, deren massenhaftes Auftreten zuvor vom Menschen gefördert wurde.

Statt weiterer destruktiver Eingriffe in die Natur und Tierwelt, muss endlich an den eigentlichen Ursachen für Artenschwund und Umweltzerstörung gearbeitet werden!

Auch Vegetarier müssen sterben – Warum ein gesunder Lebenswandel unumgänglich ist

Kommentar von Florian Ignaz Eßl

“Auch Nichtraucher müssen sterben”, betitelte Friedrich Torberg 1978 sein Plädoyer gegen die Kritik am ungesunden Lebensstil. Kurz vor seinem Lebensende erinnerte der damals 70-jährige Autor seine Leser an die eigene Sterblichkeit und zählte dabei selbstsicher seine zahlreichen über die Jahre angesammelten Beschwerden auf, um anschließend mit Polemik der Intoleranz entgegen zu treten. Der Genuss sei lebensnotwendig und für ihn unverzichtbar, rechtfertigte er sich, und wehrte sich damit entschlossen und zu Recht gegen die Bevormundung durch seine Ärzte.

Letztendlich kennt jeder Raucher die Risiken des Tabakkonsums und trifft mit seinem Handeln eine bewusste Entscheidung. Wir leben in einer freien Gesellschaft. Ich selbst, als sehr gesundheitsbewusster und liberaler Mensch, möchte auch niemandem meine Sichtweise aufzwingen. Wer im Alter und unter erkennbaren Beschwerden noch so sehr seinen Lebensstil verteidigt, hat meiner Meinung nach einen Orden verdient, auch wenn sich die Krankenkassen dabei weniger freuen dürften.

Jedem das seine?

Nun hat die WHO am Montag die Wurst als krebserregendes Lebensmittel in seiner Kategorierung dem Tabak gleichgestellt und ein Aufschrei ging durch die westliche Welt. Bekennende Fleischesser gingen augenblicklich in Verteidigungsposition, kommentierten in Social Media was das Zeug hält. Es erinnert mich stark an diese Raucherdebatte, nur ist der Konsum von verarbeiteten Fleischprodukten, wenn man es genau nimmt, doch etwas differenzierter zu betrachten. Während die Wahl zu Rauchen meist in der Jugend stattfindet, wird einem das Wurstessen bereits von kleinauf angewöhnt. Wer kennt nicht die Bärchenwurst, die versucht mit ihrer Form Kinder anzusprechen?

Das sei alles nicht ernst zu nehmen, kommentieren die Polemiker. Was könne mann dann noch essen? Das sei alles Propaganda der Vegan-Lobby, wird überspitzt behauptet.
Auch Landwirtschafts- und Umwelt- (sick!) Minister Andrä Rupprechter meldet sich über seinen Twitter-Account zu Wort:

“Krebswarnung b Fleisch&Wurst ist Farce&verunsichert nur d Menschen!Österreichs Wurst ist und bleibt die Beste!AR ;)“

Ich habe seit meinem Entschluss vor vier Jahren, mich vegan zu ernähren, keine derart virale Meldung über die Gesundheitsrisiken von tierischen Produkten erlebt. Während derartige Nachrichten meist schnell wieder aus dem Gedächtnis verschwinden, wird diese immer noch intensiv diskutiert und jetzt noch mehr angeheizt:

Gestern wurde eine neue Ernährungsstudie präsentiert, welche in Zusammenarbeit des WWF und der Wirtschaftsuniversität Wien enstand. Dieser Studie zufolge ist Österreich, was den Konsum von tierischen Produkten betrifft, das ungesündeste Land der Europäischen Union.

Besonders sticht hervor:

  • Ein Brutto-Lebensmittelverbrauch von 106 kg Fleisch pro Kopf, Spitzenreiter in der EU. Tatsächlich verzehrt werden davon aber nur 65,3 kg.
  • 29 % mehr Fleisch, 27 % mehr Zucker, 80 % mehr tierische Fette… als der durchschnittliche EU-Konsument

Diese Zahlen sind nicht wirklich neu. Das Bundesministerium für Gesundheit veröffentlicht alle paar Jahre den österreichischen Ernährungsbericht. Die dort veröffentlichten Resultate sind ähnlich: Zu viel Fett, zu viel Zucker, zu viel Salz, zu hoher Fleisch- und Wurstkonsum.
Aber das Ganze ist, wie man meiner Einleitung bereits entnehmen kann, auch nicht der Standpunkt meines Kommentars. Neuartig an dieser Studie ist, dass sich jetzt eine Umweltschutzorganisation mit der Thematik Ernährung befasst.

Die Untersuchung des WWF beschäftigt sich zusätzlich mit einem in dieser Diskussion meist unbeachteten und viel zu unterschätzten Thema: Die Auswirkung der Ernährung auf das Klima und die Umwelt. Eine Problematik, die seit letztem Jahr durch die Dokumentation Cowspiracy vermehrt Aufmerksamkeit erhielt. Dieser Film kritisierte scharf den Mangel an Aufklärung zu den Umwelteinflüssen der Viehwirtschaft und stellte anhand der präsentierten Fakten Organisationen wie Greenpeace & WWF in die Ecke.

Ein paar der wichtigsten Fakten aus der WWF-Studie:

  • Tierische Produkte machen 23 % des Konsumvolumens von Nahrungsmitteln aus, sind jedoch für 67 % der nahrungsmittelbedingten Treibhausgasemissionen Österreichs verantwortlich.
  • Der Konsum von Fleisch- und Milchprodukten trug seit 1961 zu 68 % zu den gestiegenen THG-Emissionen in Österreich bei
  • Der globale Fußabdruck einer einzelnen Nation: Der Bedarf an Ackerland übersteigt die heimisch verfügbare Anbaufläche um 35%, das sind insgesamt 1,6–1,8 Millionen Hektar. Wie aus Berichten der AGES (Österreichische Agentur für Ernährungssicherheit) bekannt ist, ist die Produktion tierischer Lebensmittel in Österreich hochgradig von Überseeimporten abhängig und würde ohne diese zusammenbrechen (ca. 500.000 t importierter Sojaschrot jährlich vs. 96.000 t heimisch produzierter Soja in 2010).
THG-Emissionen der aktuellen und der "gesunden" Ernährung

Als “Gesunde Ernährung” gilt in diesem Zusammenhang die Ernährungsempfehlung des Bundesministeriums für Gesundheit. Ein Modell, welches immer noch stark auf den Konsum tierischer Lebensmittel setzt. Weitere Einsparungsmöglichkeiten durch eine vegetarische oder gar eine rein pflanzliche Ernährung werden im Vergleich leider nicht genannt. Quelle: WWF Ernährungsstudie

“Auch Vegetarier müssen sterben”, lautet das Leitmotto der WHO-kritischen Kommentare. Schließlich weiß kein gesunder Mensch, wie er/sie am Ende von der Welt scheiden wird und Torberg’s Philosphie der kompletten Konsum-Eigenverantwortung scheint gerade unter uns Österreichern fest verankert.

Nur steht eben leider nicht nur die eigene Gesundheit auf dem Spiel.
Ja, vermutlich ist die Weltgesundheitsorganisation in ihrer Entscheidung auch politisch motiviert und verfolgt eine Agenda.
Ja, die statistische Wahrscheinlichkeit von Darmkrebserkrankungen ist ein, verglichen mit anderen Krebsfaktoren in der Liste, eher schwaches Argument.
Doch schon in 2010 drängten die Vereinten Nationen auf einen globalen Schritt in Richtung einer fleisch- und milchfreien Ernährungsweise. Dieser Schritt sei wichtig, um die Auswirkungen des Klimawandels einzudämmen und zukünftigen Hunger auf der Welt zu verhindern.

Da drängt sich die Frage auf: Ist der Genuss es wirklich wert, diese Umwelteinflüsse zu ignorieren?

Links:

WWF – ACHTUNG: HEISS UND FETTIG – KLIMA & ERNÄHRUNG IN ÖSTERREICH :
http://www.wwf.at/de/ernaehrungsstudie/

BMG – Der Österreichische Ernährungsbericht 2012:
http://www.bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Ernaehrung/Rezepte_Broschueren_Berichte/Der_Oesterreichische_Ernaehrungsbericht_2012

Cowspiracy auf Netflix: 
https://www.netflix.com/at/title/80033772