Kuscheln für Tierrechte 2016

Seit nun fünf Jahren ist der Valentinstag in OÖ Anlass für Tierschutz- und Tierrechtsaktionen, insbesondere das Thema Pelz steht dabei oft im Vordergrund. Diesmal wurde zudem auch das Thema Gatterjagd hervorgehoben aufgrund der aktuellen österreichweiten Kampagne des VGT.

Kuscheln für Tierrechte

..war das Motto der diesjährigen Valentinstags-Aktion in Linz. Ungefähr 30 AktivistInnen des VGT und vom Verein RespekTiere versammelten sich dazu am 13.2. am Taubenmarkt und luden interessierte Menschen ein, mitzumachen, sich zu informieren und Petitionen zu unterzeichnen. Ein kuscheliges Bett wurde dazu neben dem Infotisch aufgestellt und nebenbei konnten vegane Muffins, Rumkugeln und Kuchen gegen freiwillige Spende für das Tierparadies Schabenreith verkostet werden.

Der Verein RespekTiere versammelte sich daneben auch für eine Anti-Pelz Aktion, die viele Blicke auf sich zog.
Insgesamt konnten mit vereinten Kräften viele Menschen informiert, viele freundliche Diskussionen geführt und einige vegane Rezepte an interessierte weitergegeben werden.

Fotos von der Aktion
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Tierqualprodukte schleichen sich in Kleiderschränke ein

Das Bewusstsein über Tierschutz und die Leidensfähigkeit nimmt zwar immer weiter zu und für die meisten Menschen ist Echtpelz im Kleiderschrank ein No-Go, aber dennoch trifft man auf der Straße oft auf Menschen mit Pelzverbrähmungen an Jacken und anderer Kleidung.
Beide Tatsachen passen scheinbar nicht zusammen. Sieht man sich die Kleidung und die verkaufenden Modegeschäften genauer an, erkennt man einen Grund für diesen Widerspruch. In vielen Fällen ist Pelz kaum oder gar nicht gekennzeichnet und auch VerkäuferInnen kennen oft den Unterschied nicht. Oft wird auch nicht weiter nachgefragt, denn es sollte ja selbstverständlich sein, dass heute kein Tier mehr für Mode leiden muss, wenn es doch tier- und umweltfreundlichere Alternativen gibt.

Es ist also nicht sinnvoll, sich darauf zu verlassen, dass Tierschutz mehr wiegen sollte, als Profitgier. Stattdessen ist es wichtig die eigene Verantwortung als Konsument zu erkennen, nachzufragen und ein deutliches Zeichen gegen Tierquälerei für Mode zu setzen und VerkäuferInnen, Geschäftsführung und auch Hersteller wissen zu lassen, dass Pelz im 21.Jahrhundert nichts verloren hat. (Das gilt selbstverständlich auch für andere Themen, wie Kinderarbeit)

Hier sind ein paar hilfreiche Tipps aufgelistet, um Echt- von Kunstpelz zu unterscheiden: http://www.vier-pfoten.de/themen/wildtiere/pelz/echtpelz-oder-kunstpelz/

Die Rolle der Gatterjagd in OÖ

Die Gatterjagd findet, wie der Name schon sagt, im eingezäunten Bereich statt und wird oft von ÖVP nahen Personen veranstaltet. Die vergangenen Recherchen drehten sich beispielsweise oft um Gatterjagden um Alfons Mensdorff-Pouilly. Dabei kam es zu vielen Fällen der Tierquälerei, wie Rehe, die panisch flüchteten und dabei wiederholt verzweifelt gegen den Zaun sprangen, um den Jagdhunden zu entkommen oder eine Wildschweinmutter, die erschossen wurde, was ihre Kinder überlebensunfähig zurücklies. Gatterjagden lassen den Tieren keine Chance zu entkommen und dienen zum reinen Vergnügen vermögender Menschen, die auf möglich einfachem Wege auf halbzahme Tiere schießen wollen.

In Oberösterreich gibt es die Gatterjagd nicht in dieser Form, aber es spielt dennoch eine wichtige Rolle dafür. Denn hier werden oft die Wildtiere gezüchtet, die dann in ein Jagdgatter gebracht und zum Spaß erschossen werden.

Daher wurde Gatterjagd auch bei der Valentinstags-Aktion in Linz thematisiert und hunderte Unterschriften bei der Petition gegen die Jagd auf gezüchtete Tiere an diesem Tag am Taubenmarkt gesammelt.

Die Petition ist auch hier zu finden: http://vgt.at/actionalert/gatterjagd/petition.php

Einige Artikel über die Gatterjagd: http://vgt.at/presse/news/2016/news20160212y.php
http://vgt.at/presse/news/2016/news20160210y.php
http://vgt.at/presse/news/2016/news20160130mb.php
http://vgt.at/presse/news/2016/news20160129mb.php

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